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Anwendungslösung

Kühlwasserfiltration für Kühlkreisläufe

Schwebstoffe im Kühlwasser belegen Wärmetauscher, verstopfen Düsen und fördern Ablagerungen. Ein Nebenstrom-Polstofffilter hält den Kreislauf klar — im Dauerbetrieb und passend zur bestehenden Wasserbehandlung.

Warum sich Kühlkreisläufe zusetzen

Kühlkreisläufe reichern stetig Schwebstoffe an — über Kühltürme eingetragenen Staub, Korrosionsprodukte, Prozessübertrag und biologisches Wachstum. Diese Feststoffe setzen sich in den kältesten, langsamsten Anlagenteilen ab, belegen Wärmetauscherflächen und verstopfen enge Düsen und Sprührohre.

Unter solchen Ablagerungen gedeihen Korrosion und Biofilm, und der Wärmeübergang sinkt — der Energiebedarf steigt. Die Feststoffe zuverlässig aus dem Wasser zu holen, ist deshalb der Schlüssel zu effizienter Kühlung und langer Anlagenlebensdauer.

Der Nebenstrom-Ansatz (Kidney-Loop)

Die Polstofffiltration eignet sich gut als Nebenstromfilter: Ein Teilstrom des umlaufenden Wassers wird kontinuierlich entnommen, filtriert und zurückgeführt. Mit der Zeit hält das den gesamten Kreislauf sauber, ohne dass der komplette Volumenstrom filtriert werden muss — das spart Filterfläche und Energie.

Der dreidimensionale Pol hält Feinpartikel durch Tiefenfiltration im gesamten Faservolumen zurück und wird durch schonende Absaugung gereinigt. Filtration und Reinigung laufen gleichzeitig, sodass der Filter im Dauerbetrieb mit sehr geringem Spülwasserbedarf und moderatem Energieeinsatz arbeitet.

Betriebliche Vorteile im Überblick

Schutz für Wärmetauscher

Klares Kreislaufwasser verhindert Belagbildung auf Wärmetauscherflächen und hält den Wärmeübergang effizient.

Nebenstrom statt Volumenstrom

Als Kidney-Loop wird nur ein Teilstrom filtriert — das hält den gesamten Kreislauf sauber, ohne den vollen Durchfluss zu behandeln.

Dauerbetrieb, wenig Spülwasser

Filtration und Absaugreinigung laufen gleichzeitig, mit geringem Druckverlust und minimalem Spülwasserbedarf.

Ergänzt die Chemie

Sauberes Wasser lässt Biozide und Inhibitoren wirksamer und oft mit geringerer Dosierung arbeiten.

Filtration und Wasserchemie — gemeinsam stärker

Die mechanische Filtration ersetzt die chemische Kühlwasserbehandlung nicht, sondern ergänzt sie. Sie entfernt die Schwebstoffe, die chemische Programme nicht erfassen können, und lässt Biozide und Korrosionsinhibitoren durch klareres Wasser wirksamer und oft mit geringerer Dosierung arbeiten.

Das warme, belüftete Wasser in Kühlkreisläufen begünstigt Biofilm auch auf dem Filtermedium. Unser Bioactive-Polstoff trägt innovative Silberpartikel (Patent angemeldet), die das Biofilmwachstum auf dem Tuch selbst begrenzen helfen — für einen stabileren Filterbetrieb zwischen den Reinigungszyklen.

Sie betreiben bereits einen Scheiben- oder Trommelfilter im Kühl- oder Prozesswasser? Wir liefern passende Ersatz-Polstoffmedien. Unsere Kreuzreferenz hilft, das passende R+F-Äquivalent zu Ihrem aktuellen Tuch zu finden.

Häufige Fragen

Kühlkreisläufe reichern stetig Schwebstoffe an — über Kühltürme eingetragenen Staub, Korrosionsprodukte, Prozessübertrag und biologisches Wachstum. Diese Feststoffe setzen sich in den kältesten, langsamsten Anlagenteilen ab, belegen Wärmetauscherflächen, verstopfen enge Düsen und Sprührohre und bilden Ablagerungen, unter denen Korrosion und Biofilm gedeihen. Die Filtration hält den Wärmeübergang effizient und schützt die Anlagentechnik.

Kühlwasserfiltration auslegen

Wir bewerten den Lastfall Ihres Kreislaufs und wählen den passenden Tuchgrad — für Neubau, Nebenstrom-Nachrüstung oder Ersatztuch für bestehende Filter.